Der

Bittner-Bäcker aus Glatz in Schlesien

Erinnerungen an meine Kindheit

von:

Manfred Bittner

Elektromeister

Sohn des Bäckermeisters Gerhard Bittner

Enkel des Bäckermeisters Paul Bittner

Mein Sanssouci

Im Jahre 1972, Grossvater ist inzwischen 83 Jahre alt, zeichnet er auf einem Stück Karton diese Skizze von seinem  20.000 Quadratmeter grossen Grundstück auf der Schanze,

meinem Sanssouci, auf dem ich sorgenfreie Kindertage erlebte.

Ich habe diese Skizze gescannt und mit Links zur Orientierung versehen.

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Wohnhaus der Grosseltern auf der Schanze

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Blockhaus

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Mietshaus im Schweizer Stil

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Garagen mit Stall und Waschküche, an der Nordseite ist ein Glashaus angebaut.    Drinnen wachsen weisse Weintauben

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Glashaus mit roten Weintrauben

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Hühnerstall - inzwischen abgerissen.

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Kuhstall - inzwischen abgerissen.

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Bienenhaus, hier stehen jetzt Garagen

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Gartenlaube

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Königshainer-Strasse -  ul Slaska -

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Königshainer-Wasser  (Bach)

11.1

Brücke über das Königshainer-Wasser

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Spedition Gericke

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Haus an der Königshainer-Strasse

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Haus an der Königshainer-Strasse

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Villa Gröger

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Grotte -  made by Paul Bittner  -

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Tischlerei Weinitschke

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Terrassen, mit Obstbäumen bepflanzt.

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Treppenaufgang zum Mietshaus, im Zaun war ein Tor.

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Frühbeet, für frisches Gemüse aus den eigenen Garten

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Nachbargarten der Familie Weigang

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Nachbargarten der Familie Wenzel

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Nachbargarten der Familie Assmann

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Fahnenmast

Im Frühjahr 1928 kaufte mein Grossvater die Wernerschanze, ein zur Festung Glatz gehörendes Fort, ca. 2 ha groß, mit einem darauf stehenden Blockhaus.

Hier baute der Grossvater in den folgenden Jahren zwei Wohnhäuser, Nebengebäude und legte einen grossen Garten an.

Die amtliche Bezeichnung lautete Wernerschanze - wir sprachen jedoch immer von der “Schanze

Da es auf der Roßstraße nur zwei enge Hinterhöfe und dahinter den Mühlgraben gibt, legte Opa zunächst den Garten mit Wochenendhaus an.

Grossvater betrieb neben der Bäckerei noch eines der ersten Taxiunternehmen in Glatz.

Damals sprach man von „Kraft- oder Motordroschken“.

 Da es der Stadt war keinen Platz zum Abstellen der Fahrzeuge gab, baute er als nächstes wird ein Gebäude mit Garagen und Waschküchen.

Diese wurden für ein wenig später zu errichtendes Mietshaus benötigt.

Auflassungsurkunde für das Grundstück auf der Schanze